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Sprachstörungen - Störungsbilder der Logopädie

1. Sprachentwicklungsstörung bei Kindern

Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen zeigen Probleme im Erwerb der Laute (z.B. Katze → "Tatze" oder Treppe → "Kreppe"), im Aufbau des Wortschatzes (z.B. Verwechslung von Wörtern Schaf → "Kuh"), im Sprachverständnis (Kind fragt oft nach oder setzt Anweisungen falsch um) und Störungen der Grammatik (z.B. falscher Satzbau "Ich das Bild malt hab.").

Wie können wir helfen?

Wird ein Kind in der logopädischen Praxis vorgestellt, wird in einem Gespräch mit den Eltern besprochen, wie es sich bisher entwickelt hat und was ihnen an der Sprache auffällig erscheint. Danach führen wir Testverfahren durch, auf Grund derer festgestellt wird, ob eine logopädische Behandlung nötig ist. Die Inhalte der Therapie richten sich nach dem logopädischen Befund und den individuellen Interessen des Kindes. Die Eltern werden jederzeit über den Stand und Verlauf der Therapie unterrichtet.

2. Sprachstörungen bei Erwachsenen

Sprachstörungen bei Erwachsenen treten durch Störungen des Sprachzentrums im Gehirn auf, die durch verschiedene Ursachen (z. B. durch Schlaganfall oder Demenz) entstehen können. Dabei zeigen sich Probleme bei der Verwendung von Wörtern (Lautvertauschungen oder Verwechslungen), in der Grammatik (z. B. stark verkürzte Sätze oder häufige Wiederholungen) und im Sprachverständnis. Ebenso kann das Lesen und Schreiben gestört sein.

Wie können wir helfen?

Am Beginn jeder logopädischen Behandlung steht eine genaue Diagnostik, in der die sprachlichen Probleme des Patienten und der Krankheitsverlauf erfasst werden. Anhand dieser stellen wir einen individuellen Behandlungsplan auf, der stets dem Behandlungsstand angepasst wird. Sollte der Patient aus körperlichen Gründen nicht in der Lage sein, in unsere Praxis zu kommen, bieten wir gern Hausbesuche an.